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Susanne Meissner
Hundestr. 10
23552 Lübeck
Tel. 0451-50 57 610
www.susanne-meissner.de
www.meissner-ceramics.de
susannemeissner@yahoo.de
Diplomarbeit «
Wiederholung »
Um Wiederholung einer einfachen, unkomplizierten Form geht es.
Einfachheit, Ehrlichkeit, aber auch Verschleierung der Urform.
Die Urform tritt zurück und überlässt das Feld dem aus dieser
Wiederholung heraus neu Entstandenen.
Es geht mir um Einhaltung von Regeln. Hier sind die Regeln
selbst gemacht. Es gibt Regeln wie Wiederholung, einfache Form,
kreisender Aufbau.





Speere
Die Speere haben keine Stil und weisen in der Installation auf
sich selbst zurück.
Sie sind auf sich selbst konzentriert und bilden in ihrer
Anordnung etwas neues.
1260°C red. Porzellan, unglasiert, 2006


Haustier oder „Kleine Geschichten rund um die Welt“
Diese Tiere, die man als Kunststofftiere in Spielzeuggeschäften
kaufen kann, sind für mich sehr spannend. Sie bilden den
Ausgangspunkt von Geschichten, die ganz von selbst entstehen und
nur noch nacherzählt werden müssen. Das habe ich hier getan.
Die Umsetzung aus dem Kunststoff zum Porzellan. Die Umsetzung
aus dem Einmaligen in das Vielmalige, die Veränderung der
Größen, der Farbe und des Ausdrucks, darum ging es mir und um
die Geschichten.


Unter dem Jacarandabaum
„Du, können wir etwas langsamer schwimmen?“, fragte der Affe,
der auf der Schildkröte ritt. Ihm war schon schlecht von der
enormen Geschwindigkeit, die die Schildkröte an den Tag legte.
Die kann ganz schön schnell schwimmen, dachte er.
Schildkröten hatten für den Affen nichts Mystisches mehr, da er
viele Jahre lang mit Schildkröten geschwommen war. Sie taten im
alle leid, selbst die großen Lederschildkröten. Die meisten
Menschen haben kein Gefühl für Schildkröten, dachte er, da das
Herz einer Schildkröte noch stundenlang schlägt, nachdem man sie
zerstückelt und ausgeschlachtet hat. Aber, dachte der Affe, ich
habe genau solch ein Herz und meine Füße und Hände sind wie
ihre, wenn nur die Geschwindigkeit nicht wäre.
Aber da stieg die Schildkröte auch schon aus dem Wasser an Land
und wanderte in Zeitlupentempo unter einen Jacarandabaum. „Gut
so“ sagte der Affe. „Gut so“.
Vita/Ausstellungsbeteiligungen
*1967 in Schweinfurt
Nov. 2006 Stipendiatin der Hans-Hoch Stiftung
Neumünster, StadtTöpferei
2005-2006 Meisterschülerin
Bei Prof. F. Vehring
HfK Bremen
Juli 2005 Diplomprüfung
2000-2005 Hochschule für Künste
Bremen
Freie Kunst/Bildhauerei/Keramik
Bei Prof. F. Vehring
1997-2000 Ausbildung
Fachschule für Keramik-Gestaltung
Höhr-Grenzhausen
1994-1997 Ausbildung
BFS Landshut

Ausstellungsbeteiligungen
2009 Landesmuseum, Schloss Gottorf,
Einzelausstllung
2009 Galerie Metzger, Johannesburg
Gruppenausstellung
...wo die speisen glücklich sind
2009 Syker Vorwerk
Abschiedsausstellung Prof. Fritz Vehring und Schüler, HfK,
Bremen
"brennen für die kunst"
2009 Museum Kellinghusen,
Einzelausstellung
2009 Porzellanikon in Selb,
2008, Perron-Kunstpreis der Stadt
Frankenthal
2008 Sparkasse Südholstein
Neumünster, Einzelausstellung
2008 Nord-Art 2008, Büdelsdorf, KiC
Kunst in der Carlshütte,
www.kic-nordart.de
2008 Landesausstellung „Salzkammergut“ in der HIPP-halle
Gmunden/Österreich
2007 Internationale Keramikbiennale
der Stadt Kapfenberg/Österreich
Okt. 2006 Ausstellung,
Villa Lesmona, Bremen
International Academy of Arts
Sept. 2006 Ausstellung Brepark, Bremen
15. Juli 2006 Meisterschülerausstellung, Städtische Galerie,
Am bunten Tor, Bremen/Katalog
2006 Atelier 49, Vallauris/Frankreich/Katalog
2006 Ziegelmuseum Delfzijl/Niederlande
2005 Diplomausstellung, Städtische Galerie Bremen
2005 „Ton verbindet Kontinente“ Syke
2004 „Am Meer“ Hafenmuseum Bremen
2003 „Frischer Wind“ HfK Bremen
2002 „Wasser, Erde, Feuer, Luft“ HfK Bremen
2002 Beteiligung am Forschungsprojekt
www.wirbaueneinestadt.de
Ausgestellt in
Oldenburg, Bremen, Vallauris (Frankreich)/Katalog
2002 Beteiligung am John Cage Fest der
HfK Bremen
2000 Exponate, FS für Keramikgestaltung
Höhr-Grenzhausen/Katalog
1999 Keramik Offenburg/Katalog
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